PETER W. SCHMIDT ARCHITEKTEN - Sportzentrum Mitte
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Sportzentrum Mitte I Heidelberg 2014

Der Kubus der neuen Halle wird, parallel verschoben, der alten Halle gegenüber gestellt und formt zwei „Innenhöfe“ zu den Kunsträumen der Schule im Süden aus. Die der jeweiligen Halle klar zugeordneten Funktionsräume bilden eine gemeinsame Spange entlang der Mittelachse. Entlang dieser Raum-Reihung erfolgt die Erschließung, die das Foyer der Schule mit dem Eingangsfoyer der Hallen verbindet und die unterschiedlichen Höhenniveaus räumlich und durch Sichtbeziehungen miteinander verknüpft. Der Haupteingang der Sporthallen orientiert sich nach Osten zur Rohrbacher Straße. Er korrespondiert mit dem Haupteingang des Helmholtz-Gymnasiums auf der Südseite der bestehenden Halle. Zum Grünzug an der Liebermannstraße hin öffnet sich die Sporthalle mit einer großzügigen Verglasung, die aus der Nähe einen Einblick in die tiefer liegende Halle gewährt. Die Anbindung der Sporthallen für die Gymnasiasten erfolgt direkt über das Foyer der Schule. Über eine Treppe erreicht man die tiefer liegende bestehende Sporthalle. Von hier aus hat man einen offenen Blick in die neue Halle und auf die Tribünen. Der Sportlereingang befindet sich auf der Nordseite und führt direkt in das skulptural ausgebildete Treppenhaus. Die Rundung des Treppenhauses verleiht dem Baukörper einen besonderen Charakter. Das Gebäude wurde entsprechend der baulichen Standards der Stadt Heidelberg sowie im Passivhausstandard realisiert. Der Jahresheizwärmebedarf liegt 40% bis 50% niedriger gegenüber der gesetzlich geforderten ENEV 2009.

Auszeichnungen:

Hugo-Häring 2017

Wettbewerb 2009 – 1. Preis

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